Dörte Damm
geboren
1936 in Ludwigshafen; Schauspielschule, Sozialpädagogikstudium, langjährige
Berufsarbeit im Jugendamt. 1998 erste Veröffentlichungen. Dörte
Damm ist geschieden, hat zwei Kinder und zwei Enkel und lebt in Bad Bergzabern
in der Südpfalz.
Veröffentlichungen (in Auswahl):
- Der Wolf ist tot
- Die Els und ich (zwei Mädchen in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges)
- Daphne Wildermuth - Die Tochter des Jakobiners
Zielgruppe:
- Jugendliche ab dem 7. Schuljahr
Buchbeispiel:
Daphne Wildermuth - Die Tochter des Jakobiners
Aus der Sicht dervierzehnjährigen Mainzer Jakobinertochter Daphne erleben
wir die damalige Begeisterung für die Ziele der Revolution, den Einmarsch
der Franzosen und die Gründung der Mainzer Republik. Daphne setzt durch,
dass sie beim Jakobinertheater mitspielen darf. Sie erfährt die Not
der Belagerung und ist verzweifelt über das Ende der Republik. Sie
flieht aus Mainz, gelangt zu ihren Verwandten nach Weimar. Dort zwingt man
die freiheitlich erzogene Daphne, eine so genannte Schnürbrust zu tragen
und steckt sie in eine Handarbeitsschule. Sie will sich dem kleinkarierten
Onkel nicht unterordnen, brennt durch und gerät zu einem Wandertheater...
Der Roman erzählt einerseits vom Schicksal eines theaterbegeisterten
Mädchens, andererseits vermittelt er etwas von den Wurzeln unserer
Demokratie.