Ernst Heimes

Ernst Heimes* 1956 in Cochem an der Mosel. Lebt seit 1983 als Schriftsteller und Buchhändler in Koblenz und Löf an der Mosel. War in den Jahren 1988 bis 2001 als Kabarettist tätig und trat mit politisch-literarischen Kabarettprogrammen in ganz Deutschland auf. Ernst Heimes beschäftigt sich in seinen Büchern mit zeitgeschichtlichen Fragen bis hin zur Gegenwart, thematisiert aber auch Alltägliches in fast allen literarischen Genres. Mehrere Stipendien und Preise, u.a.1999 Kulturpreis "Forum artium plaudit" des Landkreises Mayen-Koblenz. (Foto: Uschi Bölzer)

Veröffentlichungen (in Auswahl)

Zielgruppe

Programm

Ich habe immer nur den Zaun gesehen"Ich habe immer nur den Zaun gesehen - Suche nach dem KZ-Außenlager Cochem" ist wohl das bekanntestes Buch von Ernst Heimes. Es handelt von seinen Nachforschungen über das KZ an der Mosel. Es gibt gute Erfahrungen mit Lesungen vor bis zu 120 Schülern. Die Lesung ist möglich in Realschulen, Gymnasien ab der 9./10. Klasse.

SchattenmenschenIn "Schattenmenschen" fragt Ernst Heimes nach Anpassung und Widerstand in einem gewalttätigen System. Was ist ein Mensch bereit zu tun, um seine Haut zu retten? "Schattenmenschen" ist eine literarische Erzählung, fiktiv, jedoch so nah wie möglich an historische Begebenheiten angelehnt. Realschule/Gymnasium ab 9./10 Klasse. Optimal mit ca. 30 Schülern.

Die Nacht geht Farben holen"Die Nacht geht Farben holen - Prosa, Lieder, Gedichte" ist eine "...wortakrobatische Glanzleistungen mit denen Heimes die Grenzen des sprachlich Machbaren überschreitet. Mit der (hoch)deutschen Sprache experimentiert er wie kaum ein anderer. Und mit dem musselfränkischen Platt auch." (Bernhard Wibben, RZ) Für Schüler mit Spaß an Literatur, Witz und Sprache ab der 9./10. Klasse, Realschule/Gymnasium. Optimal mit ca. 30 Schülern.

Moselbrücke"Moseltalbrücke": Ein Toter wird unter der Autobahnbrücke gefunden, die das Moseltal nahe Koblenz spektakulär überquert. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Ako, ein Maler und Freund des Toten, glaubt nicht daran. Er findet Spuren, die auf ein Verbrechen verweisen und verdächtigt deutsche Neonazis und die rechtsradikale kroatische Ustascha. In Kroatien aber eröffnet sich ihm plötzlich eine neue Fährte. Die Lesung ist möglich in Realschulen und Gymnasien ab der 9./10. Klasse.